Herzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des "Arbeitskreis geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten" ("Arbeitskreis Bergbaufolgen").

Deutschland ist nicht nur ein Land mit bedeutender geowissenschaftlicher Tradition, sondern auch ein Gebiet mit Jahrhunderten währendem Bergbau. Die Bewertung und das Management zum Rohstoffabbau und dessen Folgen setzen gegenwärtig und auch zukünftig eine permanente, wissenschaftlich niveauvolle und interdisziplinäre Beschäftigung mit den Bergbaugebieten voraus.

In der Deutschen Geologischen Gesellschaft - Geologische Vereinigung e. V. werden derartige montanwissenschaftspraktische Zielstellungen im "Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten" (AK Bergbaufolgen) behandelt. Der Arbeitskreis stellt sich seit seiner Gründung im Jahre 1995 der Aufgabe, dazu in montanen Regionen Geowissenschaftler sowie Vertreter aus geologienahen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen.


Braunkohlenkraftwerk Boxberg/Oberlausitz, im Vordergrund rekultivierte Kippenflächen

Neuigkeiten (aktualisiert am 01.02.2016)

Zweites Zirkular - 20. Internationale Jahrestagung GeoTop der Fachsektion GeoTop der DGGV e.V. und 40. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGGV e.V. unter Schirmherrschaft des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 28. April bis 1. Mai 2016 in Nimbschen/Grimma (Ausgerichtet vom Nationalen GeoPark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“)

Dem „Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ wurde im November 2014 von der Alfred-Wegener-Stiftung die Zertifizierung als Nationaler GeoPark verliehen. Die vorhandenen Rohstoffe wie Porphyre und Kaoline, deren Entstehung, Abbau und die Nutzung durch den Menschen als Basis für die Kulturlandschaftsentwicklung bilden das zentrale Thema im Geopark. Das war Anlass, die diesjährige Tagung der Fachsektion GeoTop in Kooperation mit dem Arbeitskreis Bergbaufolgen der DGGV e.V. und der regionalen Rohstoff- und Tourismuswirtschaft in der Mulde-Region durchzuführen.

Die Konferenz widmet sich den dort und in anderen europäischen Regionen vorhandenen Rohstoffen ebenso wie deren In-Wert-Setzung in Kultur, Architektur, Bildung und Geotourismus in den Schwerpunktthemen Steine erleben, Steine abbauen und Steine schützen.

Wir würden uns freuen, Sie als Gast an einem reformationsgeschichtlich bedeutsamen Ort - dem ehemaligen Zisterzienserinnenkloster Marienthron - begrüßen zu dürfen, aus dem 1523 der Nonne Katharina von Bora, der späteren „Lutherin“, ihre spektakuläre Flucht nach Wittenberg gelang.

Fachsektion GeoTop und Arbeitskreis Bergbaufolgen der DGGV e.V.
(Fotos: Geopark Porphyrland, Kemmlitzer Kaolinwerke, Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen)

Download der Einladung als PDF-Datei: 2_Zirkular_GeoTop_2016_Nimbschen.pdf.

Alle weiteren Informationen und Anmeldung auf der Veranstaltungsseite.