Herzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des "Arbeitskreis geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten" ("Arbeitskreis Bergbaufolgen").

Deutschland ist nicht nur ein Land mit bedeutender geowissenschaftlicher Tradition, sondern auch ein Gebiet mit Jahrhunderten währendem Bergbau. Die Bewertung und das Management zum Rohstoffabbau und dessen Folgen setzen gegenwärtig und auch zukünftig eine permanente, wissenschaftlich niveauvolle und interdisziplinäre Beschäftigung mit den Bergbaugebieten voraus.

In der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaften e. V. werden derartige montanwissenschaftspraktische Zielstellungen im "Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten" (AK Bergbaufolgen) behandelt. Der Arbeitskreis stellt sich seit seiner Gründung im Jahre 1995 der Aufgabe, dazu in montanen Regionen Geowissenschaftler sowie Vertreter aus geologienahen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen.


Braunkohlenkraftwerk Boxberg/Oberlausitz, im Vordergrund rekultivierte Kippenflächen

Neuigkeiten (aktualisiert am 26.01.2015)

Energie aus heimischen Brennstoffen: Der Braunkohlentagebau Cottbus-Nord und die Lausitzer Landschaft nach der Braunkohle - 38. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGG e.V. vom 29. – 30. Mai 2015 in Cottbus

Aus frühen Anfängen im 16. Jh. entwickelte sich in der Lausitz ein intensiver Braunkohlenbergbau. Von den derzeit noch produzierenden Tagebauen geht nach 34 Jahren Kohlenförderung der Tagebau Cottbus-Nord planmäßig außer Betrieb. Das war Anlass, mit der 38. Tagung den informativen Bogen von den geologischen Voraussetzungen für den Kohlenbergbau in der Lausitz über die notwendigen planerischen und technischen Arbeiten für ein ordnungsgemäßes Auslaufen eines Braunkohlentagebaues bis zur Formung einer nachhaltigen Landschaft nach dem Bergbau zu spannen. Die Exkursion bietet eine letztmalige Möglichkeit, den "Großaufschluss" Cottbus-Nord zu befahren und dabei interessante geologische Phänomene zu beobachten.

Mehr dazu auf der Veranstaltungsseite.


Die Zusammenfassung des 37. Treffens ist nun im Archiv zu finden.