Herzlich Willkommen auf den offiziellen Seiten des "Arbeitskreis geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten" ("Arbeitskreis Bergbaufolgen").

Deutschland ist nicht nur ein Land mit bedeutender geowissenschaftlicher Tradition, sondern auch ein Gebiet mit Jahrhunderten währendem Bergbau. Die Bewertung und das Management zum Rohstoffabbau und dessen Folgen setzen gegenwärtig und auch zukünftig eine permanente, wissenschaftlich niveauvolle und interdisziplinäre Beschäftigung mit den Bergbaugebieten voraus.

In der Deutschen Geologischen Gesellschaft - Geologische Vereinigung e. V. werden derartige montanwissenschaftspraktische Zielstellungen im "Arbeitskreis Geowissenschaftliche Aspekte in Bergbaugebieten" (AK Bergbaufolgen) behandelt. Der Arbeitskreis stellt sich seit seiner Gründung im Jahre 1995 der Aufgabe, dazu in montanen Regionen Geowissenschaftler sowie Vertreter aus geologienahen Verwaltungs-, Wirtschafts- und Wissenschaftsbereichen zum interdisziplinären Gedankenaustausch zusammenzuführen.


Braunkohlenkraftwerk Boxberg/Oberlausitz, im Vordergrund rekultivierte Kippenflächen

Neuigkeiten (aktualisiert am 24.06.2016)

Vom römischen Tuffsteinbruch bis zur heutigen Schiefergewinnung - 2000 Jahre Bergbau im Vulkanpark Osteifel - 41. Treffen des Arbeitskreises Bergbaufolgen der DGGV vom 29.09. bis 01.10.2016 in Maria Laach.

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Spuren des Bergbaus in der Osteifel führen über 2000 Jahre bis in die Römer-Zeit zurück.
Die geologischen Besonderheiten der jüngsten Landschaft Deutschlands mit ihren vielfältigen Gesteinen lassen den Bergbau bis heute blühen und sind gleichzeitig Anziehungspunkte für natur-, technik- und geschichtsinteressierte Gäste. Reizvolle Zeugen der alten und der heutigen Gesteinsgewinnung und -verarbeitung können an vielen Stellen des Vulkanparks Osteifel bewundert werden.

Basaltsteinbrüche und Bimsabbaue stehen dabei neben einzigartigen Geotopen. Schiefer wird mit modernster Technik unter Tage gewonnen, die Bereiche des alten untertägigen Basaltabbaus sind sowohl touristisches Highlight als auch bedeutendes Fledermausquartier.
Im Römerbergwerk Meurin werden Entstehung, Abbau und Verarbeitung des Tuffsteins in der Antike gezeigt und damit Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte in engem Zusammenhang dargestellt.

Die dreitägige Tagung bietet Ihnen die Möglichkeit, die attraktive und vielseitige Welt der Vulkane und des Bergbaus im Vulkanpark Osteifel kennen zu lernen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Mit herzlichem Glückauf
Arbeitskreis Bergbaufolgen
Deutsche Geologische Gesellschaft - Geologische Vereinigung

Download der Einladung als PDF-Datei: Einladung_Treffen-41_Bergbaufolgen.pdf.

Bild: Römischer Tuffsteinabbau bei Meurin (Foto: J. Rascher)

Alle Informationen und Anmeldemöglichkeiten sind auf der offiziellen Veranstaltungsseite zu finden.